Überwachung und Manipulation. Dasgeht.net

…macht die Augen auf!

Es schleift sich voran mit der VDS

Erstellt von Dienstbote am Mittwoch 30. Januar 2008

Pressemitteilung Nr. 11/2008 vom 30. Januar 2008 von dem Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -

Der gemäß § 14 Abs. 5 BVerfGG zuständige Ausschuss (”6er-Ausschuss”)
hat am 29. Januar 2008 die Verfassungsbeschwerdeverfahren zur
Vorratsdatenspeicherung teils dem Ersten Senat, teils dem Zweiten
Senat des Bundesverfassungsgerichts zugewiesen. Zu den dem Ersten Senat
zugewiesenen Verfahren gehören insbesondere die Verfassungsbeschwerde
der Beschwerdeführer Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch (u.a.) sowie die
Verfassungsbeschwerde der von Rechtsanwalt Meinhard Starostik
vertretenen Beschwerdeführer (”Massenverfassungsbeschwerde”). Dem
Zweiten Senat sind die Verfassungsbeschwerden zugewiesen, die sich im
Schwerpunkt gegen strafverfahrensrechtliche Vorschriften richten.

Das heißt die Massenklage von 30.000 besorgten Bürgern bearbeitet der erste Senat unter dem Vorsitz von Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier. Na dann mal los meine lieben Verfassungsrichter. Wir setzen auf euch.

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Proteste gegen EU-Polizeikongress

Erstellt von Dienstbote am Mittwoch 30. Januar 2008

header.jpgGestern, am 29.01.2008, waren rund 400 friedlich protestierende Bürger bei dem EU-Polizeikongress in Berlin anzutreffen. Sie portestierten gegen die schleichende Überwachung, den aufbauenden Polizeistaat, die Vorratsdatenspeicherung. Der Protestmarsch war ganz unter dem Motto “Sicherheit kostet Freiheit”zu verstehen.

Ungefähr 1200 Polzeibeamte, also das dreifache an Anzahl, umschloss den Marsch. Nein, liebe Freunde, hier hatte man sich sicher zweimal überlegt mit den Beamten eine Konfontration zu suchen. Es blieb bei leichten Rempelein. Die Demo wurde die ganze Zeit über gefilmt und es gab Taschenkontrollen der Ordnungshüter.

Dabei waren von Polizeichefs, Minister, Interpol auch Sicherheitsfirmen wie IBM, Siemens, Bosch und Motorola. Schaut am besten hier nach und macht euch euer Bild selber.

Die Opposition hat auf dem Kongress wieder vermerken lassen, dass diese Maßnahmen von CSU/CDU nicht so weitergehen können. Links-Fraktionsvize Petra Pau hielt Schäuble vor, er wolle die EU zu einem “bürgerrechtsfreien Raum” umgestalten.

“Immer mehr persönliche Daten werden gesammelt, gespeichert, gehandelt, ausgetauscht und abgeglichen. Ohne Verdacht, rein präventiv. Das ist wider das Grundgesetz und das darf auch nicht über den Umweg EU zum Standard werden.”

Für Ulla Jelpke von den Linken ist der Kongress eine “einzige Werbeverantstalltung” zwischen Innenpolitikern und Sicherheitsexperten. Es geht nur darum wie man die Grund- und Menschenrechte weiter “ausloten” könnte, um mehr auf den gewünschten Überwachungsstaat hinzuarbeiten. Man überdenkt dort nur was technisch machbar ist und in Übereinkunft mit den Gesetzen steht.

Na mal schauen was unser Schäuble und die tolle EU so in den nächsten Wochen machen. Lassen wir uns überraschen.

Ach ja, vielleicht noch zu wissen wer dies auch sponsert. Da wird mir anders… EADS, Giesecke & Devrient (G&D, T-Systems, Panasonic, SAP, usw

Gerade gab es einen netten Artikel bei heise.de welcher sich damit beschäftigt, dass der Polizei viel zu wenig Personal zur Verfügung steht. Sie sprechen von Headhuntern, welche die guten Studenten gleich abwerben auf den Unis. Laut Vorbild Amerika…

Quelle: heise.de

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Briten hören ab

Erstellt von Dienstbote am Dienstag 29. Januar 2008

telefon.jpgEine kleine Datenaufstellung laut dem Telegraph. England das Musterland der Überwachung.

  • täglich bis zu 1000 Lauschaktionen
  • 653 Ministerien, Behörden und Institutionen bis hinunter zu kommunalen Behörden oder der Feuerwehr ohne vorherige richterliche Genehmigung dürfen abhören
  • In über 1000 Fällen wurden beim Abhören Fehler gemacht(falsche Personen)
  • Abgehört wird nicht nur die Kommunikation von Terroristen oder Kriminellen, sondern auch von verdächtigen Steuerhinterziehern oder Umweltsündern.

Die durch Abhören gewonnenen Informationen dürfen allerdings nicht vor Gericht verwendet werden.
Na da soll mir nun einmal jemand den Zweck erklären? Wozu ist es dann gut? Sie hören Terroristen ab wenn sie telefonieren, aber es ist keine Beweisgrundlage vor Gericht. Ich muss etwas schmunzeln…

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Opposition fordert Regelung für RFID

Erstellt von Dienstbote am Dienstag 29. Januar 2008

funkwellen.jpgGrüne, Linke und FDP fordern eine Regelung für die Nutzung von RFID-Chips im Endkundenbereich. Darunter sollte festgehalten werden, wo diese zum Einsatz kommen und zu welchen Zwecken. Zum Beispiel sollte der Verbraucher darauf hingewiesen werden, dass sich ein Chip in der gerade gekauften Ware befindet. Der Käufer sollte doch immernoch selber entscheiden welche Daten er übermitteln möchte, wenn seine Kaufgewohnheiten per RFID für statistische Zwecke erhoben werden. Es muss zwingend aufgeklärt werden und kann nicht zum Alltag werden das man RFID-Chips in Kundenkarten integriert und somit Käuferprofile erstellen kann. Und gerade diese Konsumprofile dürfen nicht einfach erhoben werden.

Die Grünen sind sogar gegen den Einbau von RFID-Chips mit biometrischen Daten in Personalausweise sowie gegen die Überwachung von Straftätern mit der Funktechnik. Die FDP pocht auf das Grundrecht: “Mit RFID-Systemen können Personen überwacht und Bewegungsprofile erstellt werden, ohne dass die Person es merkt”. Dies wäre eine Frage der informationellen Selbstbestimmung, welches per Gesetz festgehalten ist. Es werden weitere Gründe genannt, zum Beispiel wer garantiere etwa, dass die per RFID-Chip ermittelte Menge der gekauften Weinflaschen oder Schokoriegel nicht Einfluss auf die Berechnungen von Versicherungsbeiträgen habe?

CDU/CSU bleiben bei ihrer Meinung und können diese Aussagen nicht unterstützen. Es wird abgehandelt unter “Angstmache” und “Orwellsche Bilder heraufbeschwören”. Es führe unter anderem dazu, “dass die Menschen ­ etwa bei Daten, die bei staatlichen Stellen anfallen ­ mittlerweile dem Staat gegenüber ein Misstrauen entwickeln, das bei weitem das gegenüber wirtschaftlichen Unternehmen übertrifft”.

Quelle: heise.de

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Wahlcomputer in Hessen

Erstellt von Dienstbote am Montag 28. Januar 2008

wahlcomputer.jpgAuf der Webseite vom CCC(Chaos Computer Club) wurde die Wahl in Hessen zusammengefasst. Dort wurde mit Wahlcomputer in manchen Gemeinden gewählt, welche gewisse Kritik bei vielen Experten auslösten. Wahlcomputer seien leichter manipulierbar und nicht zuverlässig. Der CCC hatte an diesem Tag Wahlbeobachter abgestellt in vielen Wahllokalen. Die Entdeckungen waren teils erschreckend. Es wird von Wahlbeobachtern berichtet, die länger mit den Computern alleine waren und diesen hätten manipulieren können. Manche Geräte verbrachten sogar die Nacht bei Lokalpolitikern im eigenem Haus. Den ganzen Bericht könnt ihr hier lesen.

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Anonyphone.de und die VDS

Erstellt von Dienstbote am Sonntag 27. Januar 2008

SimkarteEs spricht sich ja derzeit rum das Anonyphone Prepaidkarten anbietet welche “anonym” arbeiten sollen. Das Paket, wo Karte und ein Handy enthalten ist, ist schon ausverkauft laut Webseite. Es gibt derzeit nur noch anonyme Handykarten. Es ist eine deutsche Niederlassung der Firma “Baytrade Ltd.” welche aus Birmingham kommt. Die FAQ dazu ist auch interessant. Man kann sich die Karte auch an eine andere Adresse senden lassen und die Daten werden damit nicht mit der Handykarte in Verbindung gebracht. Schwierigkeiten sehe ich aber bei der Zahlungsweise. Das was am sichersten wäre, ist die Barbezahlung bei Übergabe oder Bar-Nachnahme. Kreditkarte, Rechnung, usw ist sicher nicht anonym und hinterlässt Spuren.

Der Polizei ist das gar nicht Recht, weil sie dann natürlich keine 100%ige Überwachung durchführen kann mit ihrer Vorratsdatenspeicherung. Apropos VDS? Steht nicht langsam mal ein Urteil vom Verfassungsgericht im Plan?

Aber mal ehrlich, welcher Terrorist kauft sich eine Handykarte wo er seine Daten angibt. Ich glaube langsam wir werden für dumm verkauft. Wer daran Interesse hat, sollte zuschlagen. Ich gehe davon aus das die Firma dies nicht mehr lange anbieten wird. Unser Staat mag solche Firmen überhaupt nicht. Vielleicht ist aber auch bald alles ausverkauft.

any.gif[UPDATE] Der Anbieter Anonyphone hat heute am 28. Januar 2007 seine Dienste eingestellt.
Die Bedenken der Kriminalbeamten gab dies zum Anlass.
Nun wollen sie die Rechtslage klären.

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GPS-Überwachung von Gefangenen in Deutschland

Erstellt von Dienstbote am Samstag 26. Januar 2008

FußfesselAha, die Amis machen es vor, die Briten haben es auch und die Deutschen Bayern denken darüber nach. Langsam habe ich das Gefühl, in Bayern sitzt ein ganzer Haufen Überwachungsfetischisten. In einer Vorabmeldung vom Spiegel wird das Thema kurz angesprochen. Tjo, sie überlegen doch nun wirklich ob sie entlassenen Sexualstraftätern und Pädophilen ein Armband schenken wollen wo ein GPS-Sender integriert ist. Damit könnte man jederzeit den Aufenthaltsort feststellen. Zum Beispiel könnte das Gerät einen Alarm per SMS auslösen, wenn der Pädophile sich einem Kindergarten nährt. Wie die Umsetzung erfolgen soll, steht jedenfalls noch nicht fest. Nur blöd das die Briten damit unzufrieden sind, weil es leicht umgangen/manipuliert werden kann. Also warum nicht gleich über den RFID-Chip nachdenken, das spart Geld.

“Ziel ist nicht die Totalüberwachung”, sagt Justizministerin Beate Merk (CSU); man wolle niemanden auf Schritt und Tritt beobachten.
„Wir wollen nur besonders rückfallgefährdete Gruppen wie Pädophile von bestimmten Sicherheitszonen, zum Beispiel Kindergärten, fern halten“, wurde die CSU-Politikerin zitiert.

Nicht das ich mich hier für Pädophile einsetze, aber diese Masche ist derzeit nicht mit dem deutschen Grundgesetz durchführbar. Desweiteren habe ich dabei Befürchtigen, dass man sowas dann auch auf normale Straftäter ausdehnen könnte. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sagte ablehnend zu der Idee: „Das ganze klingt so, als sei es mit unserem Verständnis von Menschenwürde nicht vereinbar.“

Bayern hat desweiteren auch eine Initiative gestartet “um Kinder und Jugendliche durch aussagekräftigere Führungszeugnisse besser vor sexuellen Übergriffen zu schützen”. Das heißt dann, dass das nächste Führungszeugnis beim zukünftigen Arbeitgeber vorliegt, solang dieser sich mit Kindern/Jugendlichen beschäftigt.

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Die Terroristen von Barcelona…

Erstellt von Dienstbote am Samstag 26. Januar 2008

…wollten auch in Deutschland, Frankreich, Portugal und Großbritannien Bombenanschläge planen. Wie die spanische Zeitung “El País” unter Berufung auf einen “eingeschleusten Informanten” berichtete. Dieser “Informant” soll laut der Zeitung “El Périodico de Catalunya” für den französischen Geheimdienst gearbeitet haben und hat sich so mit in die Gruppierung der Terroristen eingeschleust. Von deutschen Behörden gibt es dazu keine Auskünfte. Na das sind ja sehr ausschlagkräftige Informationen.
Auf jeden Fall war der Eingriff der spanischen Polizei erfolgreich. Sie haben Material zur Herstellung von Bomben sichergestellt. Alle Achtung. Wenn das mal nicht nur Klebenband war.

Joan Mesquida, spanischer Polizeichef, lobte die Aufdeckung der Gruppierung als eine “präventive Aktion”. Die Festgenommenen hätten “das Profil von Selbstmordattentätern” gehabt.
Quelle: spiegel.de

bombenzeugs.JPG

Wie Focus gerade(27.1.2007/14:50) berichtet soll ein Terrorist schon ein Tag vorher abgereist sein und ist nun auf den Weg nach Deutschland. Alles wird der El-Kaida zugeschrieben laut Zeitung. Laut Focus ist das ein Foto der Materiallien für Bomben.

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Fluggastdaten im Gespräch

Erstellt von Dienstbote am Samstag 26. Januar 2008

FluggastdatenDer amtierende EU-Vorsitzende Dragutin Mate und der slowenische Innenminister haben mit ihren EU-Kollegen gestern mal wieder über die Fluggastdatenauswertung diskutiert. Vorbild ist hier Big-Brother-USA, welche die Datensammlung seid 2003 aktiv betreibt. Die EU will damit den Terror besser bekämpfen, aber das sollte euch ja bekannt sein. Ein Vorwand welchen wir schon zu oft gehört haben.

EU-Innenkommissar Franco Frattini(für die Zensur des Internets und den “gläsernen” Passagier) will 19 persönliche Fluggastdaten für die Rasterfahndung sammeln um den Terroristen so ausfindig zu machen. Unter den “normalen” Angaben soll auch die Kreditkartennummer fallen, aber wozu brauch die EU meine Kreditkartennummer? Ein Terrorist bezahlt sicher nicht den Flug mit einer geklauten Karte. Hier muss man ja Angst haben um sein Vermögen. Wer haftet den da bei einem Missbrauch?

Nun müssen dazu erstmal alle EU-Staaten zustimmen, was auch sicher geschieht. Es herscht genug Druck aus den “westlichen Regionen” gegenüber der EU solche Bestimmungen einzuführen. Wer nun alles Zugang zu den Daten erhalten soll steht noch offen.

Europaparlament und Datenschützer kritisieren diese Entwürfe, was ich für sehr verständlich halte. Das Parlament hat in der Frage aber kein Mitbestimmungsrecht, heißt es. Naja, und die Datenschützer interessiert eh niemanden. Die Stimme des Volkes wird auch nicht gehört, somit macht euch bis 2010 gefasst für einen weiteren Einschnitt in eure Anonymität.

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Eine Menge gegen die eCard.

Erstellt von Dienstbote am Freitag 25. Januar 2008

eCardDie elektronische Gesundheitskarte(wir berichteten) soll dieses Jahr ab April eingeführt werden. Heute stellte sich die “Aktion: Stopp die e-Card” in Berlin vor. Über 16 Vereine und Verbände haben sich zusammengeshlossen und protestieren gegen die Einführung.

Es gibt keine Einsparungen im Gesundheitswesen, höhle die ärztliche Schweigepflicht aus und gefährde die intimsten Daten der Patienten.

Dabei sind zum Beispiel: die Freie Ärzteschaft, IPPNW, der NAV Virchow-Bund, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) und der Chaos Computer Club.

Es gibt viele Meinungen dazu, aber auch viele negative. Eine Ersparnis ist nicht abzusehen dadurch, außer das sich die IT-Unternehmen ein goldenes Näschen verdienen. Es besteht immer die Gefahr, dass die Daten in falsche Hände geraten. Die Krankenkassen legten auch nicht fest bis jetzt, wo diese Datenmenge gespeichert werden soll.

Die Ärzte- und Patientenvertreter äußerten sich bis jetzt sehr skeptisch auf eine Kostenersparnis. Die elektronische Karte soll Doppeluntersuchungen vermeiden, da ja alle Daten immer am Mann sind. Dies wäre eine Ersparnis von ca. 60 Millionen Euro pro Jahr. Die Kosten für die Einführung der Karte dieses Jahr belaufen sich auf 7 bis 10 Milliarden Euro. Eine Zeitersparnis ist auch nicht zu erkennen. Man errechnete 26 zusätzliche Arbeitsstunden pro Woche für einen Arzt.

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