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…macht die Augen auf!

Eine Menge gegen die eCard.

Erstellt von Dienstbote am Freitag 25. Januar 2008

eCardDie elektronische Gesundheitskarte(wir berichteten) soll dieses Jahr ab April eingeführt werden. Heute stellte sich die “Aktion: Stopp die e-Card” in Berlin vor. Über 16 Vereine und Verbände haben sich zusammengeshlossen und protestieren gegen die Einführung.

Es gibt keine Einsparungen im Gesundheitswesen, höhle die ärztliche Schweigepflicht aus und gefährde die intimsten Daten der Patienten.

Dabei sind zum Beispiel: die Freie Ärzteschaft, IPPNW, der NAV Virchow-Bund, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) und der Chaos Computer Club.

Es gibt viele Meinungen dazu, aber auch viele negative. Eine Ersparnis ist nicht abzusehen dadurch, außer das sich die IT-Unternehmen ein goldenes Näschen verdienen. Es besteht immer die Gefahr, dass die Daten in falsche Hände geraten. Die Krankenkassen legten auch nicht fest bis jetzt, wo diese Datenmenge gespeichert werden soll.

Die Ärzte- und Patientenvertreter äußerten sich bis jetzt sehr skeptisch auf eine Kostenersparnis. Die elektronische Karte soll Doppeluntersuchungen vermeiden, da ja alle Daten immer am Mann sind. Dies wäre eine Ersparnis von ca. 60 Millionen Euro pro Jahr. Die Kosten für die Einführung der Karte dieses Jahr belaufen sich auf 7 bis 10 Milliarden Euro. Eine Zeitersparnis ist auch nicht zu erkennen. Man errechnete 26 zusätzliche Arbeitsstunden pro Woche für einen Arzt.

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