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…macht die Augen auf!

Fluggastdaten im Gespräch

Erstellt von Dienstbote am Samstag 26. Januar 2008

FluggastdatenDer amtierende EU-Vorsitzende Dragutin Mate und der slowenische Innenminister haben mit ihren EU-Kollegen gestern mal wieder über die Fluggastdatenauswertung diskutiert. Vorbild ist hier Big-Brother-USA, welche die Datensammlung seid 2003 aktiv betreibt. Die EU will damit den Terror besser bekämpfen, aber das sollte euch ja bekannt sein. Ein Vorwand welchen wir schon zu oft gehört haben.

EU-Innenkommissar Franco Frattini(für die Zensur des Internets und den “gläsernen” Passagier) will 19 persönliche Fluggastdaten für die Rasterfahndung sammeln um den Terroristen so ausfindig zu machen. Unter den “normalen” Angaben soll auch die Kreditkartennummer fallen, aber wozu brauch die EU meine Kreditkartennummer? Ein Terrorist bezahlt sicher nicht den Flug mit einer geklauten Karte. Hier muss man ja Angst haben um sein Vermögen. Wer haftet den da bei einem Missbrauch?

Nun müssen dazu erstmal alle EU-Staaten zustimmen, was auch sicher geschieht. Es herscht genug Druck aus den “westlichen Regionen” gegenüber der EU solche Bestimmungen einzuführen. Wer nun alles Zugang zu den Daten erhalten soll steht noch offen.

Europaparlament und Datenschützer kritisieren diese Entwürfe, was ich für sehr verständlich halte. Das Parlament hat in der Frage aber kein Mitbestimmungsrecht, heißt es. Naja, und die Datenschützer interessiert eh niemanden. Die Stimme des Volkes wird auch nicht gehört, somit macht euch bis 2010 gefasst für einen weiteren Einschnitt in eure Anonymität.

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